Familienurlaub im ganzen Haus statt in zwei Hotelzimmern
Zu viert oder zu fünft verdoppelt sich die Unterkunft, und das Essen zieht nach. Auf Haustausch tauschst du dein Zuhause mit dem einer anderen Familie: Platz, Küche, Schlafzimmer — und keine einzige Übernachtung zu bezahlen.
Eine Woche zu viert, das sind zwei Hotelzimmer, vierzehn Mahlzeiten auswärts und ein Koffer voll Babyausstattung. Dieselbe Woche im Haus einer anderen Familie: eine Küche, eine Waschmaschine, ein Garten — und keine Unterkunftskosten.
Familien passen am natürlichsten zum Haustausch, aus einem einfachen Grund: Was sie im Urlaub brauchen, hat eine andere Familie längst zu Hause. Auf Haustausch finden die meisten Tausche zwischen Haushalten mit gleichaltrigen Kindern statt.

Was ein Haustausch löst — und ein Hotel nicht
Die Babyausstattung ist schon da
Reisebett, Hochstuhl, Babywanne, Treppenschutzgitter: Die Gastfamilie hat genau dasselbe wie ihr. Nichts vor Ort mieten, nichts ins Auto laden — und ihr lasst eures für die da, die kommen.
Echte Schlafzimmer — und abends ein Wohnzimmer
Für jeden ein Zimmer statt eines Zustellbetts zwischen zwei Koffern. Und wenn die Kinder schlafen, ein Raum, in dem man noch reden, lesen oder den Abend ausklingen lassen kann, ohne im Dunkeln zu flüstern.
Ein Wohnviertel, keine Touristenmeile
Getauschte Häuser sind bewohnte Häuser: eine ruhige Straße, ein Park fünf Minuten entfernt, eine Bäckerei und eine Schule um die Ecke. Genau das macht einen Aufenthalt mit kleinen Kindern machbar.

Worauf man in einer Anzeige achtet
- Die angegebene Ausstattung — Reisebett, Hochstuhl, Schutzgitter: Das steht in der Anzeige. Im Zweifel genügt eine Nachricht.
- Treppen und Etagen — Eine Maisonette ohne Schutzgitter ist für ein achtjähriges Kind kein Problem — für eines, das seit drei Monaten läuft, sehr wohl.
- Der Außenbereich — Umzäunt oder nicht, Pool oder nicht, gesichert oder nicht: Das sind drei verschiedene Fragen — und sie werden vor der Zusage gestellt.
- Was drumherum liegt — Bäckerei, Apotheke, Park, Strand: zu Fuß oder mit dem Auto? Mit Kindern sind zehn Minuten Fußweg nicht dasselbe wie zehn Minuten Fahrt.
- Die Termine — Die Schulferien unterscheiden sich von Land zu Land und manchmal von Region zu Region. Das ist eine Einschränkung, aber auch eine Chance: Versetzte Kalender ermöglichen Tausche, die sonst nicht zustande kämen.
Und in eurer eigenen: Sagt, was ihr habt. Eine Anzeige, die „Reisebett, Hochstuhl, umzäunter Garten, Schule gegenüber“ ausschreibt, findet viel schneller eine Familie als eine, die all das hat und nichts davon erwähnt.
Häufige Fragen
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