Warum das Haus tauschen statt mieten

Weil eine Wohnung, die während deines Urlaubs leer steht, niemandem nützt. Haustausch unter Privatpersonen verwandelt dieses leere Haus in Aufenthalte in aller Welt — genau darum geht es bei Haustausch.

Jeden Sommer stehen Millionen Wohnungen leer, während ihre Besitzer anderswo ein Zimmer bezahlen. Haustausch korrigiert diesen Widersinn: Dein Zuhause nützt jemandem, seines nützt dir, und niemand stellt jemandem etwas in Rechnung.

Es geht nicht nur ums Geld. Es ist eine andere Art zu reisen: ein Viertel statt einer Touristenmeile, eine Küche statt eines Restaurants, Nachbarn statt einer Rezeption. Viele Mitglieder sagen, sie hätten die Stadt entdeckt, nicht bloß besichtigt.

Ein Sofa mit Decke, aufgeschlagenem Buch und einem Tablett mit Tasse und Keksen in einem von einer Lampe beleuchteten Wohnzimmer
Was ein Gastgeber dir überlässt: ein bewohntes Zuhause, kein Zimmer.

Vier Gründe, die immer wiederkehren

Das Budget ändert die Größenordnung

Ohne Übernachtungskosten kostet ein dreiwöchiger Aufenthalt oft weniger als eine Woche Hotel. Das macht die Reisen möglich, die man immer aufgeschoben hat.

Eine ganze, ausgestattete Wohnung

Küche, Waschmaschine, getrennte Schlafzimmer, manchmal ein Garten. Für eine Familie ist der Unterschied zu zwei Hotelzimmern enorm.

Vertrauen als Währung

Niemand zahlt jemandem etwas, also gibt sich jeder Mühe. Deshalb werden Wohnungen sauberer zurückgegeben, als sie vorgefunden wurden — öfter, als man denkt.

Ressourcenschonender reisen

Kein Neubau, keine zusätzlich belegte Wohnung: Der Tausch nutzt, was ohnehin existiert und leer steht. Es ist die ressourcenschonendste Form des Tourismus.

Unterkunft 40 % Anreise 25 % Essen 20 % Aktivitäten 15 %
Durchschnittliche Aufteilung eines Familienurlaubsbudgets. Der Tausch streicht den ersten Posten komplett.
Eine Hand reicht einem lächelnden Paar in der Tür einen Schlüsselbund
Niemand zahlt jemandem etwas: Man vertraut einander die Schlüssel an.

Was man ehrlicherweise in Kauf nimmt

Ein Tausch verlangt zwei Dinge, die eine Miete nicht verlangt: das Zuhause vorzubereiten und Vertrauen zu fassen. Einen Schrank ausräumen, die Anleitung schreiben, sorgfältig auf Nachrichten antworten — rechne beim ersten Mal mit zwei bis drei Stunden. Dafür zahlst du nie wieder für eine Unterkunft.


Häufige Fragen

Es gibt weder Kunden noch Dienstleister. Zwei Haushalte vertrauen einander und leihen sich ihr Zuhause — eine Beziehung unter Gleichen, kein Geschäft. Das erklärt, warum sich alle solche Mühe geben, die Wohnung makellos zu hinterlassen.

Die Unterkunft macht im Schnitt 40 % des Budgets eines Familienurlaubs aus. Fällt sie weg, kann man länger wegfahren, öfter wegfahren oder weiter reisen — die meisten Mitglieder tun am Ende alles drei.

Gegenseitigkeit ist die beste Garantie überhaupt: Dein Gastgeber vertraut dir zur selben Zeit sein Zuhause an. Auf Haustausch ist jedes Profil geprüft und trägt seine Bewertungen, und du lehnst jede Anfrage ab, bei der du kein gutes Gefühl hast.

Nein. Eine bescheidene, gut gelegene Wohnung, ein Dorfhaus, ein Zuhause auf dem Land: Für alles findet sich jemand, weil jeder ein anderes Ziel sucht. Es zählt die Ehrlichkeit der Anzeige.

Das kommt selten vor und regelt sich fast immer unter Erwachsenen in gutem Glauben. Prüfe dennoch, ob deine Hausratversicherung die vorübergehende Nutzung durch Dritte abdeckt — die meisten tun es, ein Anruf genügt zur Bestätigung.

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