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Paris kostenlos erleben: 10 Ideen ohne Eintritt

Wer weiß, wie sich Paris kostenlos erleben lässt, verändert die Rechnung einer Reise vollständig, denn in einer teuren Hauptstadt konzentrieren sich die Ausgaben auf zwei Posten: Unterkunft und Aktivitäten. Ist der erste gelöst, geht der zweite fast auf null. Zehn Ideen ohne Eintritt.

1. Die Dauerausstellungen der Stadtmuseen

Die Museen der Stadt Paris haben freien Eintritt in ihre Dauerausstellungen. Es sind Dutzende, und einige gehören zu den schönsten der Stadt.

2. Die großen Kirchen

Notre-Dame, Saint-Sulpice, Saint-Eustache: Architektur ersten Ranges ohne Ticket.

3. Der Père-Lachaise

Ein monumentaler Park, den man an einem Vormittag durchquert, mit einem Plan vom Eingang.

4. Die Parks

Luxembourg, Buttes-Chaumont, Monceau, Vincennes. Mit Kindern mehr wert als jede kostenpflichtige Attraktion.

5. Die Promenade plantée

Ein linearer Garten auf einem alten Bahnviadukt, von der Bastille nach Osten. In einer Stunde zu gehen.

6. Die Wochenmärkte

Der direkteste Weg zu verstehen, wie in einer Stadt gelebt wird, und der Ort zum Einkaufen, wenn Sie eine Küche haben.

7. Buchhandlungen und Bouquinistes

Die Stände entlang der Seine und die großen historischen Buchhandlungen besucht man wie Museen.

8. Montmartre am frühen Morgen

Um acht Uhr ein Viertel. Um elf eine Schlange. Der Unterschied liegt allein in der Uhrzeit.

9. Der Canal Saint-Martin

Ein Spaziergang am Wasser zwischen Schleusen und Eisenbrücken, im abends lebendigsten Viertel.

10. Die Stadt zu Fuß

Paris lässt sich von einem Ende zum anderen durchlaufen. So versteht man es, und es kostet nichts.

Die Endabrechnung

Mit einer über einen Tausch gelösten Unterkunft und diesen zehn Posten auf null bleiben Transport und Essen. Deshalb kann Paris eine der günstigsten Hauptstädte sein: wie Haustausch funktioniert und günstig reisen.

Museen und Denkmäler ohne Eintritt

Wer Paris kostenlos erleben möchte, stellt schnell fest, wie groß das Angebot ist. Die städtischen Museen — Petit Palais, Musée d’Art Moderne, Carnavalet, Maison de Balzac, Musée de la Vie romantique — sind in der Dauerausstellung ganzjährig frei zugänglich. Die nationalen Museen vom Louvre bis zum Musée d’Orsay öffnen je nach Haus am ersten Sonntag oder am ersten Wochenende des Monats kostenlos.

Hinzu kommt die dauerhafte Befreiung für unter Achtzehnjährige und für in der EU wohnhafte Personen unter sechsundzwanzig in den nationalen Museen: Für eine Familie mit Jugendlichen verändert das die Rechnung erheblich.

Gehen, die eigentliche Pariser Hauptbeschäftigung

Die Stadt erschließt sich zu Fuß besser als über jedes gekaufte Ticket.

  • Die Seine-Ufer, auf langen Abschnitten autofrei, vom Louvre bis Bercy.
  • Der Canal Saint-Martin mit seinen Brücken, sonntags ohne Verkehr.
  • Die Coulée verte René-Dumont, der Hochgarten, der die High Line inspiriert hat.
  • Montmartre im Morgengrauen, vor den Reisebussen, und der Friedhof Père-Lachaise.
  • Die großen Parks: Buttes-Chaumont, Monceau, Vincennes, Bois de Boulogne.
  • Die Märkte von Aligre und Belleville, für einen Einkauf zu realen Preisen.

Kirchen, Bibliotheken und offene Orte

Notre-Dame, Saint-Eustache, Saint-Germain-des-Prés, die Sainte-Chapelle von außen, die Große Moschee mit ihren Höfen, die öffentliche Bibliothek im Centre Pompidou, die Höfe des Hôtel de Ville und des Palais-Royal mit den Buren-Säulen: lauter Orte, die man ohne Eintritt betritt.

Den aktuellen Kalender kostenloser Veranstaltungen, autofreier Sonntage und Familienangebote veröffentlicht die Stadt Paris — die nützlichste Quelle, um die Tage vor der Abreise zu planen.

Was Paris wirklich kostet

Es bleiben drei Posten: Unterkunft, Verkehr und Restaurants. Der erste fällt mit einem Tausch weg, der zweite schrumpft mit einer Wochenkarte oder zu Fuß, der dritte halbiert sich, wenn man auf dem Markt einkauft und abends zu Hause isst.

Sind diese drei Entscheidungen getroffen, gehört Paris zu den günstigeren europäischen Hauptstädten — und die Liste dessen, was man in Paris kostenlos erleben kann, ist lang genug, um zwei Wochen zu füllen, ohne sich zu wiederholen.

Die richtige Jahreszeit

April, Mai, September und Oktober sind die angenehmsten Monate: milde Temperaturen, lange Tage, geöffnete Museen und weniger Andrang als im Hochsommer. Im August ist die Stadt leerer, aber viele Viertelläden haben geschlossen.

Der Winter hat seinen eigenen Reiz: Museen ohne Warteschlange, günstige Verbindungen und viele freie Wohnungen im Tausch. Wer flexibel ist, findet zwischen November und März das beste Verhältnis von Aufwand und Erlebnis.

Der nächste Schritt

Für kurze Aufenthalte: Kurzurlaub am Wochenende.

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